Polpette al sugo

Ausgabe 52

Du willst wissen was Polpette al sugo ist? Hier wirds erklärt.

L. C.

Polpette al sugo ist mein Lieblingsessen, weil mein Vater es sehr gut kochen kann – vor allem die Polpette gelingen ihm besonders gut.

Ihr wisst nicht, was Polpette sind? Ich erkläre es euch: Polpette heissen auf Deutsch Hacktätschli, und „sugo“ bedeutet eine feine Tomatensauce. Das Gericht stammt aus Apulien in Süditalien.

Das Besondere daran

Was an Polpette al sugo besonders ist: Dieses Gericht gibt es nur in Italien, es wird hauptsächlich als Hauptgang serviert. In der Schweiz kennt man es nicht. Man kann die Polpette auch nur mit Sauce essen, aber in Italien werden sie fast immer mit Pasta serviert. Je nach Region gibt es unterschiedliche Pastasorten. In Apulien isst man sie zum Beispiel mit Orecchiette. Auf Deutsch heisst diese Pastasorte übersetzt «Öhrchen».

Die Hackfleischbällchen

Wir brauchen: Hackfleisch, Petersilie, Karotten, Salz, Pfeffer und ein wenig Paprika. Alles gut mischen und etwa 10 Minuten lang kneten. Danach kleine Kugeln formen. Sonnenblumenöl in einer hohen Bratpfanne erhitzen und die Kugeln darin 5–6 Minuten anbraten, dabei regelmässig wenden.

Die Sugo (Sauce)

Für die Sauce benötigen wir Zwiebel (geschält), Knoblauch (geschält), Pelati, 1 TL Salz und 1 TL frisch gemahlenen Pfeffer. Alles in eine Pfanne geben und bei mittlerer Temperatur ca. 20 Minuten schmoren lassen. Die Pelati mit der Kelle zerdrücken und Basilikum beigeben. Anschließend die Polpette in den Sugo geben, kurz erwärmen und mit frischer Pasta deiner Wahl servieren.

Bei meinem Vater sind die Polpette besonders fluffig und weich. Auch die Tomatensauce macht er ausgezeichnet. Er kocht dieses Gericht ungefähr einmal im Monat. Wenn ich an dieses Essen denke, erinnere ich mich sofort an Süditalien.

7 Kommentare

Ich finde es sehr gut dass du die italienische Wörter auf deutsch übersetzt hast.
Es ist schön dass du ein Gericht genommen hast das fast keiner kennt, weil ich es auch selber oft von meinen Grosseltern oder Eltern gekocht bekomme kannte ich es schon. Und du hast dein Text super formuliert.

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