Der Y-Park ist ein guter Ort, um mit Freunden abzuhängen oder direkt vor der Schule Hausaufgaben zu machen. Zudem hat er eine spannende Geschichte. Wenn man etwas kaufen will, geht man in die Migros gleich nebenan.
Es ist Sonntag, 17 Uhr. Im Y-Park hört man die Vögel zwitschern, Kinder spielen im Sandkasten, Eltern grillieren eine Wurst und Schüler*innen machen Hausaufgaben. Die Wiese ist wieder grün, dank des Regens. Am Eingang vor der Schule Albisriederplatz empfängt uns der Hauswart Herr Gonposa. Er ist ungefähr 40 Jahre alt und trägt Arbeitskleidung. Wir wollen von ihm mehr erfahren über den Y-Park vor unserem Schulhaus. Er bittet in sein Büro.

Was macht den Y‑Park besonders? Herr Gonposa antwortet: «Grundsätzlich gehört der Park nicht zur Schule, aber wir arbeiten jeden Montag bis Freitag hier und sind verantwortlich für die Ordnung.» Kommen am Samstag viele Leute hierher, wollen wir wissen. Er erzählt: «Der Park selbst ist immer schön. Ja, samstags und auch in der Ferienzeit kommen viele Leute; manche feiern Geburtstag, grillieren, und Jugendliche spielen Fussball. Der Park hat einen grosses Y, das ursprünglich mal zum Schaukeln gedacht war.» Wir fragen: «Ist das Y immer so dunkel?» Er seufzt: «Nein, aber wir haben ein Problem mit der Beleuchtung: Sie ist seit etwa zwei Jahren kaputt. Sonst wäre der Park morgens und abends beleuchtet – die Beleuchtung ist farbig und sehr schön –, aber sie ist noch nicht repariert worden.»

Wir wechseln das Thema: «Welche Aufgaben gehören zu Ihren täglichen Aufgaben im Park?» Herr Gonposa erklärt: «Als Hauswarte sind wir nicht primär für den Park zuständig, aber wir kümmern uns beispielsweise um das Entsorgen des Abfalls. Littering am Abend oder frühmorgens ist eine grosse Herausforderung für den Hausdienst.» Hat er denn schon besondere oder lustige Erlebnisse im Park gehabt? Herr Gonposa erinnert sich: «Ich hatte schon Anfragen wegen verlorener Gegenstände wie Handtaschen oder Koffer und wegen des Grillplatzes — das ist manchmal lustig und macht wirklich Spass.»
Wir sind neugierig und wollen wissen, ob es Probleme mit Lärm, Abfall oder Vandalismus gibt. Er sagt: «Ja, das gibt es fast jeden Tag Lärm und Abfall. Es gibt häufig Graffiti, also komische Zeichen oder Symbole, und das verursacht viel Arbeit. Wir müssen dann Reinigungsaufträge vergeben.»

Mittlerweile ist es 17.30 Uhr, unser Magen knurrt. Wir gehen in die Migros und kaufen uns ein Gipfeli. Wir spazieren zu einem Bänkli und machen uns es gemütlich. Etwas traurig schauen wir uns den Y-Park an. Schade, dass das Y nicht mehr leuchtet!






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