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Ausgabe 56

Der Zoo Zürich - die beste Tierwelt der Stadt!

Elio I.

Der Zoo Zürich ist einer der beliebtesten Zoos in der Schweiz und das zu recht: Mit rund 300 Tierarten – vom Goldfröschchen  bis zum Asiatischen Elefanten – hat es für jede und jeden ein Tier. Hier taucht man in die beste Tierwelt der Stadt ein.

Es ist ein heisser Samstag, 10 Uhr morgens. Die Leute stehen bereits an den vier Kassen des Zoo Zürich in der Schlange. Von jung bis alt wollen alle in den wunderschönen, modernen Zoo. An der Kasse versteht man die Kassiererin kaum, weil die Menschen in der Schlange so laut reden. Man riecht den Duft von totem Fisch, der gerade von einem Tierpfleger im typischen blauen Zoo-T-Shirt an die Pinguine verfüttert wird. Im Hintergrund hört man wie die Zoolokomotive, der Masoala Express, vorbeifährt.

300 unglaublich spannende Tiere

Im Pantanal-Restaurant, gleich beim Eingang, erwartet uns Dominik Ryser an einem roten Tisch; auch er trägt das blaue Zoo-T-Shirt. Er ist seit über zehn Jahren im Zoo Zürich tätig, zuerst im Bereich Online-Marketing und jetzt als Abteilungsleiter Kommunikation. Dominik Ryser sagt: «Als Abteilungsleiter Kommunikation ist meine Aufgabe vor allem die strategische Planung der Kommunikation. Ich entscheide, welche Themen wann und auf welchem Kanal kommuniziert werden.» Eine zusätzliche Aufgabe von ihm ist, dass er Mediensprecher des Zoo Zürich ist und Interviews wie dieses gibt.

Währenddessen zwitschernde Vögel über uns fliegen, wollen wir von Dominik Ryser wissen: «Was ist denn Ihr Lieblingstier im Zoo?» Er überlegt kurz und sagt dann: «Das wechselt immer wieder. Bei rund 300 Tierarten gibt es unglaublich viel Spannendes zu entdecken. Momentan faszinieren mich besonders die Inkaseeschwalben, eine neue bedrohte Vogelart im Zoo.» «Modern», «Lebensraum» und «schützend», das sind die drei Wörter, mit denen Dominik Ryser den Zoo beschreibt.

Muss er selber bezahlen, wenn er privat in den Zoo geht, wollen wir wissen. Schmunzelnd meint er: «Nein. Mitarbeitende erhalten freien Zugang zum Zoo. Ausserdem gibt es ein Abkommen zwischen vielen Zoos weltweit: Mit einem Mitarbeitendenausweis kann man häufig auch andere Zoos kostenlos besuchen. Ich habe das beispielsweise schon in London genutzt.» Er verabschiedet sich von mir und geht Richtung Gorillas, an der grossen Baustelle im Zoo vorbei.

Ein Zuhause für südamerikanische Tiere

Die Baustelle ist für das Pantanal Feuchtgebiet . Es wird 11’000 Quadratmeter gross, also ein riesiges Gebiet für bedrohte südamerikanische Tierarten. Wann es eröffnet wird, ist im Moment noch nicht ganz klar. Das Pantanal Feuchtgebiet wird ähnlich spektakulär und für die Zoogäste frei begehbar werden wie der Masoala Regenwald, den es bereits seit 2003 gibt. Jetzt, um 12 Uhr, sieht man aber nur einzelne Leute in der grossen Regenwaldhalle, weil viele in einem Restaurant sitzen und ihr Mittagessen geniessen.

Nicht nur die Zoogäste haben Hunger, sondern auch viele Tiere sind mit Fressen beschäftigt. Während die rosa Flamingos emsig mit ihren gebogenen Schnäbeln das Wasser durchsieben, picken die Enten nebendran Körner und kleine Insekten aus dem Sand. Einige Menschen schauen den Tieren dabei zu, andere eilen Richtung Ausgang. Vielleicht müssen sie das nächste 6er-Tram erwischen.  Eine Gruppe von Leuten erhält eine Zooführung, bei der man unter anderem erfährt, dass der Zoo mehrere Naturschutzprojekte weltweit unterstützt – auch eines bei dem Sumatra-Orang-Utans, die vom Aussterben bedroht sind, geschützt werden. Kurz: Im Zoo Zürich ist rund um die Uhr etwas los.

Zoo Zürich, Zürichbergstrasse 221, 8044 Zürich, Tel. 44 254 25 00, https://www.zoo.ch

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